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30.05.2009
Pflicht erfüllt - nun sind die Nerven gefragt...

Pflicht erfüllt - nun sind die Nerven gefragt...Überraschend clever hat der Hallesche FC seine Aufgabe bei der fünftplatzierten Bundesligareserve des Deutschen Meisters VfB Wolfsburg gelöst. Durch Tore von Rene Stark und Pavel David konnte Chemie das alte VfL-Stadion in Wolfsburg mit 2:0 als Sieger verlassen. Mit diesem Erfolg kommt es nächste Woche zum Herzschlagfinale mit dem punktgleichen Spitzenreiter Holstein Kiel, welcher am heutigen Sonnabend bei Sachsen Leipzig ebenfalls souverän mit 3:0 die Oberhand behielt.

Der HFC hatte zu Beginn der Partie erst einmal einige Mühe mit den wieselflinken Wölfen. Doch Darko Horvat war einmal mehr ein starker Rückhalt. Nach etwa 10 Minuten lösten sich die Saalestädter aus der Beklemmung und übernahmen das Sagen auf dem Rasen. So war es denn fast eine logische Folge, dass Rene Stark, den die Gastgeberabwehr völlig allein ließ, per Kopf eine Eingabe von Thorsten Görke nutzen konnte. In dieser 14. Minute war selbst der Rene überrascht, das er per Köpfchen einnetzen durfte. Wolfsburg wollte dies natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Nach zuletzt sechs Spielen ohne Niederlage wollten die Grünen rasch den Ausgleich, doch Chemies Abwehr steht wie ein Bollwerk. Und wenn das nicht hilft, rettet auch mal der Pfosten. So in der 24. Minute, als Darko Horvat in höchster Bedrängnis das Leder gerade noch in diese Richtung lenken kann. Auf der anderen Seite scheint in der 34. Minute eine Chance durch Nico Kanitz bereits verstolpert, doch Pavel David erkennt seine Möglichkeit. Er nimmt auf Höhe der linken Strafraumecke das Leder aus der Drehung und semmelt es ins Netz - ein absolutes Traumtor! Rot-Weiß hat nun natürlich absolute Sicherheit und bringt die Führung sicher in die Halbzeitpause.

Mit dem Wiederanpfiff drehen die Hausherren auf und wollen es den Hertha-Bubis nachmachen. Doch die hallesche Abwehr ist diesmal auf dem Posten. Man hat einfach nicht das Gefühl, dass die Wölfe tatsächlich etwas zählbares erreichen können. Nach etwa einer Stunde Spielzeit kann sich der HFC aus der Umklammerung befreien. Allerdings sind Kanitz, Müller, Görke, Neubert und Co. einfach zu ungenau in ihren Aktionen. Da dies aber auch für die Nachwuchskräfte des Deutschen Meisters zutrifft, schaukelt der HFC den Zwei-Tore-Vorsprung locker über die Zeit. Nun heißt es, das Nervenkostüm für kommenden Sonntag zu stählen und gleichzeitig auf Lüecks Hilfe zu hoffen...

Bilder vom Spiel und dem Drumherum gibt es hier!


So spielten beide Teams:

VfL Wolfsburg II:
Platins - Schulze, Riemer, Klamt, Reiche, Yilmaz, Evljuskin, Neumann (60. Weiss), Wolze (75. Schlimpert), Brechler, Könnecke (37. Polter)

Hallescher FC:
Horvat - Schubert, Lachheb, Kamalla, Benes, Finke, Görke, Re. Stark, David (78. Kunze), Kanitz (75. Neubert), Müller (89. Ro. Stark)

Tore: 0:1 Stark (14.), 0:2 David (34.)

Zuschauer: 1.230 (darunter 1.000 HFCer)



Dein Kommentar dazu:


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Slater schrieb am 03.06.2009 um 19:08 Uhr:
Ja Chef... ich geb mir Mühe!!!

talimo schrieb am 03.06.2009 um 13:20 Uhr:
Kann Dir doch egal sein, Du hast zu dieser Zeit eh was anderes vor! Ich sag nur: Halt Dein Tor sauber, dann können auch wir jubeln!

Slater schrieb am 03.06.2009 um 13:13 Uhr:
Ich find es einfach nur peinlich für den MDR, dass die Partie nicht live zu sehen ist. Da spielt eine Elf aus der Region um den Aufstieg in den bezahlten Fussball, aber es gibt nur ne popelige Zusammenfassung. Wir sind halt nicht blau-weiß.



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