05.01.2009HFC kann eigenes Turnier nicht gewinnen
Es ist einfach nicht zu glauben: Da war der Hallesche FC in diesem Jahr so nah dran wie noch nie, doch nun fehlten nur ein paar Törchen, das eigene Hallenturnier für sich zu entscheiden. Am Ende reichte es mal wieder nur zum zweiten Rang. Doch der Reihe nach. Dabei hat die
offizielle Webseite des HFC einen hervorragenden Bericht abgeliefert, den wir an dieser Stelle einfach wiedergeben:
1. Runde – Der HFC besiegt den 1. FC Lok Leipzig mit 4:2 und legt vor!Das Eröffnungsspiel verlor der BSV Halle-Ammendorf gegen AB Kopenhagen mit 1:2. Dabei gingen die ohne Respekt aufspielenden Ammendorfer durch Marcel Keitel recht schnell in Führung. Doch Kopenhagen drehte die Partie durch Tore von Christensen und Jörgensen, und gewann dann völlig verdient. Im zweiten Spiel des Turnieres mussten die Gastgeber gegen den 1. FC Lok Leipzig ran. Die Auftaktbegegnung des Gastgebers begann nicht gerade verheißungsvoll. Zweimal gingen die Sachsen jeweils durch Manuel Starke in Führung. Nach dem 0:1 schaffte Christian Kamalla den zwischenzeitlichen Ausgleich. Im Verlaufe der bald einseitigen Partie schossen Angelo Hauk, Philip Schubert und Nico Kanitz den überzeugenden 4:2-Sieg heraus. Im dritten Spiel der ersten Runde trafen der Oberligist VfL Halle 96 und der FC Carl Zeiss JENA aufeinander. Wie schon die Ammendorfer, zeigten auch die Jungs vom Zoo wenig Respekt vor dem höher klassigen Gegner und gingen durch Nico Stein zunächst mit 1:0 in Führung. André Schmidt bewahrte den Drittligisten vor der drohenden Blamage und schoss zum 1:1-Endstand ein.
2. Runde – Die Ammendorfer sorgen für die erste Überraschung!Die zweite Runde begann mit einer faustdicken Überraschung. Verbandsligist BSV Halle-Ammendorf bezwang den HFC mit 2:1 und war über weite Strecken der 13 Minuten Spielzeit sogar das bessere Team. Der Regionalligist ging zwar schnell durch Angelo Hauk in Führung, zog sich dann aber zu weit zurück und wollte den knappen Vorsprung verteidigen. Dies nutzten die Pabst-Schützlinge durch Bloßfeld und Konxheli zu zwei Toren und zum verdienten Sieg gegen den unkonzentrierten Regionalligisten. In der anschließenden Begegnung trafen mit dem FC Carl Zeiss Jena und AB Kopenhagen zwei Turnierfavoriten aufeinander. Lange Zeit sahen die Thüringer (mit einer sehr jungen Mannschaft antretend) wie der sichere Sieger aus. Eckardt und Benjamina sorgten für die 2:0-Führung des Drittligisten. Aber die Dänen kamen noch einmal ins Spiel zurück und konnten durch Asmussen und Benjaminsen ausgleichen. Schließlich besorgte aber Osadchenko für den 3:2-Erfolg der Jenaer. In einem Oberligaderby trafen dann der VfL Halle 96 und der 1. FC Lok Leipzig aufeinander. Am Ende trennten sich beide 1:1-Unentschieden. Hempowicz brachte die Blau-Roten in Führung, während zwei Minuten vor dem Schlussgong Schreiber den verdienten Ausgleich, für die eigentlich spielerisch besseren Sachsen sorgte.
3. Runde – Jena verteidigte die Tabellenführung. Der HFC mit einem 5:0-Kantersieg gegen überforderte Kicker vom Zoo.In der dritten Runde gab es durchweg Favoritensiege. In den drei Partien fielen immerhin insgesamt 15 Tore. Im Spiel gegen den FC Carl Zeiss Jena standen die Ammendorfer wieder vor einer Überraschung, denn Konxheli konnte die 1:0-Führung der Thüringer (Osadchenko) schnell ausgleichen. Erst 30 Sekunden vor dem Ende besorgte Mayombo das siegbringende 2:1. Damit blieben die Schützlinge von Trainer René van Eck mit sieben Punkten weiterhin Tabellenführer. Wenig Federlesen machte der HFC in der nächsten Begegnung mit dem Stadtrivalen VfL Halle 96. Beim klaren 5:0-Sieg sorgten Jan Benes, zweimal Angelo Hauk, Pavel David und Nico Kanitz für die Tore der überlegenen Regionalligisten. Das 3:0 erzielte Angelo Hauk per Hackentrick. Es war das schönste Tor des Abends. Auch im letzten Spiel der Mittelrunde gab es reichlich Tore. Der AB Kopenhagen besiegte die Leipziger Lok mit 6:1. Für den deutlichen, und zugleich höchsten Turniersieg, sorgten zweimal Christensen, Nielsen, Benjaminsen, Sörensen und Hakanson. Schreiber erzielte für die Leipziger den zwischenzeitlichen Ausgleich. Mit nun jeweils zehn erzielten Toren hatten die Dänen und der HFC die beste Ausbeute, blieben jedoch mit einem Punkt Rückstand noch hinter den Thüringern zurück.
4. Runde – Nico Kanitz hielt mit seinem Treffer zum 2:2-Ausgleich in der Partie gegen Kopenhagen sein Team im Kampf um den Turniersieg weiter im Rennen!Auch die zusätzliche Ausrufung eines „Köthener-Sixpacks“ für den ersten Torschützen im Spiel des VfL Halle 96 gegen den BSV Halle-Ammendorf nutzte nichts. Es blieb beim torlosen Unentschieden. Dafür gab es in der nächsten Partie zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem 1. FC Lok Leipzig wieder reichlich Tore. Zwar hielten die Messestädter bis zum 2:2 Zwischenstand (Amrhein und Osadchenko trafen für Jena, Schreiber und Starke für Lok) noch gut mit, doch Frick, Benjamina und erneut Amrhein schossen noch ein klares 5:2 heraus. Das wohl dramatischte Turnierspiel gab es dann zwischen AB Kopenhagen und dem HFC. Der Gastgeber durfte nicht verlieren, um noch eine Minimalchance auf den Turniersieg zu haben. Der dänische Zweitligist ging schnell durch Jörgensen in Führung und war nach dem 2:0 (Christensen) schon deutlich auf der Siegerstraße. Von den Fans frenetisch angefeuert mobilisierte der HFC die letzten Kräfte. Selim Aydemir schaffte den Anschluss und Nico Kanitz schließlich noch den viel umjubelten Ausgleichstreffer. Damit blieben beide Mannschaften im Kampf um den Turniersieg weiter im Rennen, hatten jedoch vor der letzten Runde nun schon 3 Punkte Rückstand auf die Jenaer. Das Torverhältnis sprach für den HFC, allerdings war dies nur um einen Treffer besser als das der Konkurrenten. Im Kampf um die Torjägerkrone zeichnete sich ein Zweikampf zwischen Nick Christensen (Kopenhagen) und Angelo Hauk (HFC) ab, die beide bislang jeweils viermal trafen.
5. Runde – Kopenhagen profitiert vom Sieg des HFC gegen Jena und ließ beim 5:0-Erfolg gegen den VfL Halle 96 nichts mehr anbrennen. Platz 2 für den Gastgeber vor dem Drittligisten aus Jena.Die Ammendorfer holten sich beim 2:1-Erfolg gegen Lok Leipzig den zweiten Turniersieg. Bessart Konxheli (erzielte drei der vier BSV-Turniertreffer) glich die 1:0-Lokführung durch Mende aus und schoss auch das 2:1. Die Kopenhagener bewahrten sich ihre minimale Chance auf den Turniersieg und fegten den VfL Halle 96 mit 5:0 von der Platte. Dabei traf Nick Christensen zweimal und kam damit auf sechs Tore. Die weiteren Torschützen waren Fredgaard und Jörgensen (2). Vor dem letzten Turnierspiel hatten die Skandinavier nun ebenso wie Jena 10 Punkte und das weitaus bessere Torverhältnis. Allerdings würde den Jenensern in der Schlusspartie gegen den HFC ein Remis genügen, um den Pott mit nach Hause zu nehmen. Mit einem 5:1-Erfolg wäre der HFC Tor- und Punktgleich mit AB Kopenhagen gewesen und es wäre zu einem entscheidenden Neunmeterschießen gekommen. Aber dies blieb nur Theorie. Der HFC gewann zwar gegen Jena, doch das 2:1 (Kamalla, Aydemir und Mayombo) reichte dann nur noch zum zweiten Platz.
Bilder von dem Turnier gibt es hier!