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Mitteldeutsche Zeitung" vom 30.12.2005
Erfolgreiche HFC-Vorgänger
Start mit SG Freiimfelde
Halle/MZ. Nach dem Zweiten Weltkrieg sammelten hallesche Fußballer weitaus größere Meriten als der am 26. Januar 1966 gegründete HFC Chemie. 1948 unterlag die SG Freiimfelde bei der ersten Ostzonenmeisterschaft erst im Finale der SG Planitz aus Zwickau mit 0:1. Ein Jahr später holte sich Nachfolger ZSG Union den Titel, was auch der BSG Turbine am Ende der Saison 1951 / 52 gelang.
Der SC Chemie Halle-Leuna (1956) und der nach der Fusion mit dem SC Wissenschaft zum SC Chemie Halle (1962) umbenannte Klub wurden FDGB-Pokalsieger. Im Europacup der Pokalsieger schieden die Hallenser 1962 gegen OFK Belgrad (0:2 / 3:3) bereits in der ersten Runde aus. In den ersten fünf HFC-Jahren wurden lediglich die Oberligaränge elf (1965 / 66, 66 / 67, 68 / 69) und zehn (67 / 68, 69 / 70) belegt.
In der Saison 1970 / 71 gab es für die bis dato "graue Maus" hinter Dynamo Dresden und dem FC Carl Zeiss Jena in der DDR-Oberliga Meisterschafs-Bronze, was die beiden halleschen "Haudegen" Klaus Urbanczyk und Bernd Bransch im Nachhinein als "großen Erfolg angesichts unserer Bedingungen" bewerten.