
In der Zeitung "Wochenspiegel" haben wir am 11.08.2004 folgenden Artikel zum Kurt-Wabbel-Stadion gefunden:
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Täve holte sich den Sieg an der SaaleAus der Geschichte des Kurt-Wabbel-Stadions
1923 eingeweiht, 1945 umbenannt ist das Stadion heute die Heimat des HFC
Halle (WS) Täve, Täve schallte es am 1.. Mai 1958 durch das hallesche Kurt-Wabbel-Stadion, als die internationale Friedensfahrt zum ersten Mal dort Station machte und Täve Schur den Sieg im Einzelzeitfahren von Leipzig nach Halle holte.

Da war das Stadion schon 35 Jahre alt und hatte mehrere Umbenennungen hinter sich. 1921 hatten die halleschen Stadtverordneten den Bau der Sportstätte im Süden der Stadt beschlossen, am 27. Mai 1923 wurde sie eingeweiht - mit einem Spielfeld für Fuß- und Handball und einer Leichtathletikanlage. Erst 1936 erfolgte der Bau der Haupttribüne und des Marathon-Tors, die am 22./23. August auf der damaligen "Mitteldeutschen Kampfbahn" eingeweiht worden. Drei Jahre später erhielt das Stadion den Namen "Horst-Wessel-Kampfbahn" und am 4. November 1945 wurde es in "Kurt-Wabbel-Stadion" umbenannt, nach dem halleschen Arbeitersportler, der am 26. Mai 1944 im KZ Buchenwald ermordet worden war.
Fußball, Handball, Boxen, Bahnradrennen, Leichtathletik - viele verschiedene Sportarten hatten im Kurt-Wabbel-Stadion ihr Zuhause. In den Jahren 1961 bis 1965 wurde das Stadion durch den Komplex "Sportdreieck" erweitert und erhielt zum 20. DDR-Geburtstag (Oktober 1969) eine Flutlichanlage.
Am 30. Oktober 1990 bestätigte der Liga-Ausschuss des DFB die Bundesligatauglichkeit des Stadions mit einigen Auflagen. Die Umbauarbeiten dauerten bis August 1991. Doch nach einem Jahr 2. Bundesliga stieg der HFC wieder ab und ringt jetzt um den Aufstieg in die Regionalliga.«