05.10.2008Zwei unterschiedliche Halbzeiten führen zum Remis...
Heute war es grau über dem Kurt-Wabbel-Stadion. Das lag sicher nicht nur an der Trauerstimmung um Uwe Menzel, zu dessen Ehrung zu Beginn des Spiels eine Schweigeminute eingelegt wurde. Die Tochter von Uwe hielt sich übrigens gemeinsam mit HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich in der Fankurve auf. Das Grau stand eher am Himmel. Doch ebenso präsentierte sich das Spiel des Halleschen FC gegen Türkiyemspor Berlin. Am Ende stand es gerechterweise 1:1. Zunächst hatte Chemie die erste Hälfte klar für sich gebucht. Doch zunächst konnten Maik Kunze, Jan Benes und Christian Beck gute Möglichkeiten nicht nutzen. Doch irgendwann gab es doch eine Szene, wo Zählbares herausspringen sollte. In dieser wurde Nico Kanitz im Strafraum gelegt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Rene Stark in der 34. Minute sicher verwandelte. Nun hatte Chemie das Spiel im Griff. Türkiyemspor stand unter Dauerdruck. Doch Phillip Schuberts Schuss knallte nur an die Lattenunterkante. So schafften es die Berliner, mit dem knappen Resultat in die Kabinen.
Mit dem Seitenwechsel wurde das Spiel der Hausherren pomadischer. Dagegn erwachte Türkiyemspor aus seiner Lethargie und merkte, dass der HFC keine Übermannschaft ist. So war es dann fast logisch, dass in der 58. Minute Darko Horvat hinter sich greifen musste. Denis Novacic hatte aus 30 Metern abgezogen und schon stand es 1:1. Mit viel Glück und wenig vernünftigen Offensivaktionen konnte sich nun der HFC über die Zeit retten. Am Ende stand das Unentschieden, mit dem sicher beide Seiten ganz gut leben konnten.
Bilder vom Spiel und dem Drumherum gibt es hier.Das meinten die Trainer:Sven Köhler (HFC):"Es war das erwartet schwere Spiel. Türiyemspor ist fußballerisch einen sehr ordentliche Mannschaft. Nach dem 1:0 haben wir gut gespielt und mussten eigentlich auf 2:0 erhöhen. In der zweiten Halbzeit haben die Gäste mit dem Wind im Rücken gespielt. Da waren sie überlegen. Das Ergebnis geht so in Ordnung."
Uwe Erkenbrecher (Türiyemspor):"Wir haben uns diesen Punkt über 90 Minuten redlich verdient. In dieser Liga entscheiden eben Kleinigkeiten. Meine Mannschaft hat sich ins Spiel gekämpft und gewann mit Manai deutlich an spielerischer Qualität. Auf dem Weg, in dieser Liga anzukommen, sind wir heute wieder einen Schritt vorangekommen."
So spielten beide Teams:
Hallescher FC:Horvat - Schubert, Lachheb, Kamalla, Benes, Kunze, Görke, Kittler, Kanitz, Re. Stark, Beck (64. Neubert)
Türkiyemspor Berlin:Rothe - Senkaya, Grossert, Doymus, Joof, Ergiliguer, Cankaya (78. Lichte), Manai, Novacic, Steinwarth (67. Koc), Akgün (71. Selanci)
Tore: 1:0 Rene Stark (34./FE), 1:1 Novacic (58.)
Zuschauer:2.401 (darunter 13 Gästefans)