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05.08.2007 - Sportplatz Rippach OT Großgöhren
Sportturnier 2007 der Jugend Weißenfels und der Saale-Piraten

Das Turnier-Team der BottleBoys - inklusive GroupiesZum dritten Mal fand an diesem Sonntag das Rippacher Sportturnier der Jugend Weißenfels und der Saale-Piraten statt. Bei extremer Hitze mit Sonnenbrandgarantie versuchte man sich im Beach-Volleyball und am Fussball. Bei letzteren Turnier waren in diesem Jahr erstmals auch die BottleBoys mit von der Partie. Aufgrund der Urlaubszeit waren von der Stammbesetzung Oli, Jens, Marek, Fränki, Sammy, Thomas und Tilo, der verletzungsbedingt hauptsächlich als Coach fungierte, dabei. Unterstützung sollten wir aber von (Noch)-Gastspielern erhalten. Robert, Frank, Christian sowie Nico im Tor waren mehr als nur eine Ergänzung. Endlich mal wieder mit einer optimalen Besetzung konnte das Projekt "Der Hitze zum Trotz" starten. Doch auch unsere uns unterstützenden Groupies Jenny und das Susi-Doppelpack sollte nicht unerwähnt bleiben. Natürlich waren auch die beiden Minis Sarah und Maria mit am Feld und sorgten für die nötige Unterstützung. So werden unsere Turnierteilnahmen immer mehr zum Happyness. Sportlich versetzte uns das Los in Gruppe A. Dort durften wir unsere Kräfte mit Kickers Taucha, Weißenfels Westsoccer und den Saale-Primaten messen. In weiteren zwei Gruppen wurde um den Einzug ins Virtelfinale gekämpft. Unsere Spiele sahen so aus:

BottleBoys vs. Kickers Taucha 0:2
Gastspieler Frank muss hier einen Tauchaer ziehen lassenMit dem späteren Gruppensieger hatten wir es im zweiten Spiel unserer Gruppe zu tun. Zuvor hatte Weißenfels Westsoccer die Saale-Primaten mit 5:0 abgewatscht. Tilo an der Seitenlinie sollte im Verlauf unserer Begegnung fast verrückt werden. Keiner reagierte auf seine Zwischenrufe. Viel zu weit wurde von den Tauchaern weggestanden. So ließ man die kanariengelben Gegner agieren, statt auch nur ein bisschen zu reagieren. Folge war die Führung für Taucha. Nico hatte zuvor ein ums andere Mal Kopf und Kragen riskiert und den Rückstand verhindert. Nun war er machtlos. Doch es ging ein Ruck durch das Team der Flaschenjungs. Nun wurde etwas besser gespielt. Dennoch musste man nach einer Ecke das zweite Gegentor hinnehmen. Oli hatte seinen Gegenspieler allein gelassen. Da auch der Rest der Abwehr schlief, batschte das Leder ins Netz. So wurde mal wieder ein Auftaktspiel vergeigt. Mit Angsthasenfussball kann man kein Spiel gewinnen.

Weißenfels Westsoccer vs. BottleBoys 0:0
Mit Kampf zum Punktgewinn - Frank verpasst den möglichen Siegtreffer knappIn unserer Spielpause führte der Coach Einzelgespräche. Tilos psychologische Eingriffe sollten im zweiten Spiel Früchte tragen. Aggressiv wurde gegen die spielstarke Truppe von Weißenfels Westsoccer verteidigt. Die überheblich agierenden Weißenfelser machten den Eindruck, dass sie den Turniersieg schon sicher glaubten. Doch nichts ist schöner, als den Spielverderber zu spielen. Schnell wurden die Situationen von den BottleBoys erfasst. Hätten Frank und Robert sowie Sammy etwas mehr Zielwasser (oder -Bier) getrunken, am Ende wäre mehr als das torlose Unentschieden zu Stande gekommen. Dennoch wurde der Punktgewinn bejubelt, da er so nicht zu erwarten war. Wenn man sich an die taktischen Order hält, klappt es auch gegen spielstarke Teams. Wir hatten nun den ersten Punkt eingefahren. Das Viertelfinale war wieder im Blickfeld. Anschließend bezwangen auch die Kickers Taucha die Saale-Primaten mit 5:0. Im wichtigen Spiel um den Gruppensieg trennten sich Westsoccer und die Kickers 0:0. Damit stand fest, dass wir im letzten Gruppenspiel - ein Sieg vorausgesetzt - "nur" noch Gruppendritter werden konnten.

Saale-Primaten vs. BottleBoys 0:3
Drei Tore waren gegen die Saale-Primaten zu wenig - hier fällt der letzte TrefferGegen das Spaßteam Saale-Primaten musste bekanntermaßen ein Sieg her. Alles andere wäre aber auch eine Blamage. Doch können wir so etwas nicht auch? In der Vergangenheit haben wir uns oftmals schwer gegen vermeintlich leichte Gegner getan. Das sollte diesmal nicht passieren. Unser Coach schnürte in diesem Spiel auch seine Töppen und sorgte mit zwei Vorlagen für den Sieg. Christian, der hoffentlich bald ein echter BottleBoy wird, feierte in diesem Spiel seine ersten beiden Tore im grün-weißen Trikot. Unterbrochen wurde sein Engagement durch ein Eigentor der überforderten Saale-Primaten, die dennoch nie aufgaben. Solche Mannschaften sind eine Bereicherung für diese Art der Turniere. Danke fürs mitspielen. Letzlich schienen die Flaschenjungs auch Mitleid zu haben, denn im weiteren Spielverlauf wurden Chancen im Sekundentakt vergeigt. Tilo, Christian, Frank, Robert, Oli, Marek - wurde jemand vergessen, der es nicht schaffte, das Leder nochmals im Kasten unterzubringen. Sei's drum, als einer der besten Drittplatzierten zogen wir ins Viertelfinale ein.

Viertelfinale: Saale-Piraten vs. BottleBoys 1:0
Otto Rehagel hätte seine Freude am Abwehrbollwerk der Flaschenjungs gehabt.In der Runde der letzten Acht bekamen wir es mit den gastgebenden Saale-Piraten zu tun. Nachdem sich unsere Gruppengegner bereits sang- und klanglos in ihren Viertelfinals aus dem Turnier verabschiedet hatten, entwickelte Tilo eine raffinierte Taktik. In Bundesliga-Manier versammelte sich das gesammte Team der BottleBoys im taktischen Kreis. Frei nach dem Motto "Wir haben keine Chance - nutzen wir sie" wollten wir ein Abwehrbollwerk aufbauen und die Piraten so aus dem Tritt bringen. Allein Robert in der Spitze sollte für Entlastung sorgen. Die Taktik war brilliant und sie ging voll auf. Sicherlich waren die Weißenfelser das aktivere Team, bestimmten die Szenerie. Doch in der Abwehr kämpfte einer für den anderen. Schüsse wurden abgeblockt. Was dennoch durchkam, hielt Nico fest. Die Zeit lief für uns. Jede Unterbrechung wurde zum Kraftschöpfen genutzt. Doch die 10 Minuten Spielzeit wollten nicht enden. Die Kräfte schwanden. Die Ansage des Schiedsrichter ist aber eindeutig: "Noch 30 Sekunden". Doch es waren bereits mehr als 12 Minuten gespielt. Und so kam, was kommen musste. Nach 12:57 Minuten(!) kullert der Ohne Batterie geht es nicht heimBall doch noch ins Tor. Angesichts der Spielzeit mit einem faden Beigeschmack kam der Abschied aus dem Turnier. Der angesichts der Spielanteile verdiente Sieger des Spiels, die Saale-Piraten, wurden am Ende Zweiter des Turniers. Den Siegerpokal holte sich die BSG Chemie Poserna.

Ein schöner Tag mit viel Spaß ging so zu Ende. Wir danken den Organisatoren. Wenn alles passt, sind wir im nächsten Jahr wieder dabei.

Doch das abschließende Highlight stand auf dem Parkplatz noch an. Das Auto von Thomas machte schlapp. Man sollte, wenn man auf der Autobahn mit Licht fährt, dieses auch ausmachen. So sagte die Batterie keinen Mucks mehr. Doch in kräftigem Teamwork brachte man das Wägelchen wieder zum Rollen und alle kamen wieder in der Heimat an.

MZ-Artikel vom 09.08.2007Überraschenderweise fanden wir uns einige Tage sogar in der Zeitung wieder. Die "Mitteldeutsche Zeitung" brachte uns nicht nur textlich sondern auch bildlich ins Gespräch. So hatte dieses tolle Turnier eine weitere Überraschung für uns auf dem Lager. Rechts ist der gesamte Artikel zu finden. Und hier unten ist auch noch unsere Ukunde zu sehen.

Platz 6 - Lohn war diese Urkunde



Bilder vom Turnier
und den Highlights
drumherum sind
hier zu finden.

Wir danken für Eure Unterstützung:

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